Dr. med. Peter Weitkamp
-Hausärztliche Versorgung-
-Lehrpraxis der Ruhr-Universität Bochum-
Facharzt für Innere Medizin
-Psychosomatische Grundversorgung, Hautkrebsscreening-
Facharzt für Kardiologie
Zusatzqualifikationen: Intervent. Kardiologie, Spezielle Rhythmologie
Facharzt für Allgemeinmedizin
Facharzt für Rettungsmedizin
Sprechzeiten
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Mo.,Di.,Do. 16:00-18:00 Uhr
 
 
 
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                                ARZTPRAXIS IN STIFT QUERNHEIM

Hausarztmangel

Es gibt immer weniger Hausärzte. Auch in Ostwestfalen-Lippe fehlen sie. Der nette Herr Doktor, die nette Frau Doktor mit der Praxis um die Ecke, die rund um die Uhr für ihre Patienten da sind, Hausbesuche machen, ihren Beruf mit viel Idealismus und Aufopferung ausüben, sie sterben langsam aus. Eine Pensionierungswelle steht bevor. Gleichzeitig fehlt der Nachwuchs, und das schon seit Jahren. Die Hälfte der Hausärzte in NRW ist über 55.

Auch in OWL ist jeder zweite Hausarzt über 60. Hier alle Zahlen aus der Region: So alt sind die Hausärzte (Stand 2015, Angaben in Prozent).

Heute - 2018- sind die Zahlen noch weiter nach rec hts verschoben).

Alter Ärzte

Quelle: Neue Westfälische Zeitung

 

Landarztquote

Düsseldorf. NRW ist das erste Bundesland, das im Kampf gegen den Medizinermangel auf dem Land die sogenannte „Landarztquote" bei der Vergabe von Medizin-Studienplätze einführen wird. Wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ankündigte, sollen erstmals zum Wintersemester 2019/20 in NRW 168 Ausbildungsplätze nach einem neuen Verfahren vergeben werden.

Die Studenten müssen sich in einem Vertrag mit dem Land NRW dazu verpflichten, als Allgemeinmediziner für einen festgelegten Zeitraum in einem Gebiet zu arbeiten, in dem besonders großer Ärztemangel herrscht.

Interessenten können sich beim Landeszentrum für Gesundheit bewerben

Von den 2.000 NRW-Studienplätzen können laut Staatsvertrag bis 20 Prozent über Sonderquoten vergeben werden. 12,4 Prozent sind unter anderem für ausländische Staatsangehörige, für Sanitätsoffiziere der Bundeswehr oder außergewöhnliche Härtefälle vorgesehen. Weil eine Änderung des Staatsvertrags aller 16 Bundesländer sich über Jahre hinziehen würde, nutzt die Landesregierung zunächst die restlichen 7,6 Prozent für die Landarztquote.

„Unser Ziel bleibt, am Ende zehn Prozent zu erreichen", sagte Laumann. Die Landarzt-Studienplätze sollen vom Landeszentrum für Gesundheit (LZG) vergeben werden. Hier können sich Interessenten erstmals Anfang 2019 bewerben. „Bei der Vergabe der Studienplätze wird die Abiturnote eine eher untergeordnete Rolle spielen", sagte der Minister.

Auswahlkritierien: Ausbildung und ehrenamtliches Engagement

Das LZG muss nun die Auswahlkriterien für die Studienplätze erarbeiten. Dabei dürften Ausbildungen in Pflegeberufen oder zum Sanitäter ebenso wie ehrenamtliches Engagement in einem Hilfsdienst eine Rolle spielen, sagte Laumann.

Die Landarzt-Quote ist umstritten, vor allem Ärzteverbände äußern immer wieder Kritik. „Junge Leute müssen sich praktisch für 20 Jahre festgelegen, und letztendlich wissen sie nicht, in welcher ländlichen Gegend sie praktizieren können", sagte beispielsweise Alexander Graudenz, Vorsitzender des Bezirks Detmold der Ärztekammer Westfalen-Lippe.

Laumann kündigte an, dass Nachwuchsmediziner, die sich nicht an den Vertrag halten, mit empfindlichen Sanktionen rechnen müssten. Die Rede ist von einem Betrag, der die Kosten eines Medizinstudienplatzes ausmacht. Diese betragen in NRW zurzeit 250.000 Euro.

Pläne, Landarztquoten einzuführen, gibt es auch in anderen Bundesländern, am weitesten sind sie in Bayern gediehen. Dort ist an eine Quote von fünf Prozent gedacht.

Quelle und Text: Neue Westfälische Zeitung vom 06. Juni 2018

 

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